Berliner Sommerfrauen

Guten Abend werte Leserschaft,

hier nun wie versprochen ein etwas älterer Blog von mir, den ich meinen neuen Lesern nicht vorenthalten will.
Ich bin sicher, auch meine Stammleserschaft wird diesen Blog gern noch ein zweites mal lesen.

Also, hier sind sie, die Berliner Sommerfrauen:

Liebe Frauen Berlins,

heute will ich mich in meinem Blog an Euch wenden. An all die zierlichen Frauen, deren Beine endlos zu sein scheinen und deren herrliche Nippel sich keck und ungebändigt gegen den Stoff ihres T Shirts pressen.

Bleibt wie Ihr seid und ändert nichts.

Ihr seid eine Augenweide und das Wippen der Flipflops an Euren gepflegten und pedikürten Füßen, scheint mich einzuladen, meinen Blick über Eure verführerische Erscheinung wandern zu lassen.

Leider seid aber nicht nur Ihr in der Berliner U Bahn unterwegs und so muss ich mich auch an Euch andere wenden, die ich gestern zu sehen gezwungen war, als ich mit der U Bahn vom Franz Neumann Platz zur Samariter Straße fuhr.

(Für alle, die diesen Beitrag erst in ein paar Wochen lesen, gestern war ein wundervoll sonniger Tag, dessen schmeichelnde Wärme dazu einlud, sich möglichst sommerlich zu kleiden.)

Bitte, Ihr anderen fetten und ungepflegten Weiber, Ihr Frauen, deren Füße von einer dicken Schicht aus getrockneter Hornhaut bedeckt sind, von deren Zehennägeln sich der Nagellack in Brocken löst, die an auf dem Eismeer treibende Schelleisschollen gemahnt, bitte,
es schadet auf keinen Fall erst zu denken und dann die Garderobe des Tages zu wählen!!!!!

Aber lasst mich am Anfang beginnen.

Ich hatte gestern um 1400 Uhr einen Termin bei meinem Zahnarzt, dessen Praxis in der Nähe des Frankfurter Tors liegt. Da ich im Wedding wohne, die Stecke Wedding – Frankfurter Tor mit Baustellen gespickt ist und rund um die Praxis meines Zahnarztes Parkplätze rarer als Gold in der Berliner Kanalisation sind, beschloss ich mit den Öffentlichen zu fahren und so auch den Arbeitgeber meines Bruders (die BVG) zu unterstützen (bitte, H., gern geschehen).

Natürlich trug auch das Wetter und die damit verbundenen, zu erwartenden Aussichten, nicht unerheblich zur Entscheidungsfindung bei.

Ich liebe diese warmen Sommertage in Berlin.

Tage, die mit ihrer lachenden Sonne die Berliner Frauen zu animieren scheinen, sich in knappe Höschen zu kleiden, deren Stoffe sich wie eine zweite Haut über den perfekten Rundungen knackiger Ärsche spannen, während schlanke Beine, befreit von der verschleiernden Wirkung blickdichter Strumpfhosen, sich stolz dem männlichen Beobachter präsentieren, offen und begehrlich um Aufmerksamkeit buhlend.

Weiße T Shirts, unter denen sich herrliche, kleine aber feste Brüste mit schwellenden Nippeln, von den einengenden Zwängen dicker BH’s befreit, gegen den dünnen Stoff pressen.

Gepflegte Füße, schmal mit zierlichen Zehen, sich pedikürt in Flipflops oder hochhackigen Riemensandalettchen dem begehrlichen Auge des männlichen Beobachters präsentierend, während die schmalen Silhouetten langer Beine sich erotisch zu den süßen Verlockungen luftiger Sommerkleidchen aufschwingen.

Ja, so ist er, der Sommer dieser wundervollen Stadt, erfüllt vom süßen Duft des Verlangens und der ewigen Versprechungen des sinnlichen Weibes.

Oder vielmehr, so sollte er sein, der Berliner Sommer!!!

Leider stimmen was sein sollte und Realität nicht immer überein und genau so war es gestern auch wieder.

Natürlich habe ich Euch gesehen, Ihr wundervollen Feen des sommerlichen Großstadtdschungels in Euren luftigen, halbtransparenten Sommerkleidchen, mein Auge zum Verweilen einladend, das Begehren herausfordernd, um sich dann in heißen Fantasien lustvoll zu winden, der Kraft des Verlangens hingebend.

Aber leider war ich gezwungen, auch Euch andere zu sehen und glaubt mir, das ist alles andere als eine Freude.

Ich weiß, nicht jede von Euch kann schlank, zierlich und sexy sein, es muss auch die Anderen geben, jene Kreaturen, deren Weiblichkeit sich ausschließlich über Ihre primären Geschlechtsmerkmale definiert, befreit von jedweder Unterstützung durch Pflege, Schminke und Bekleidung.

Jene Frauen, deren mausgleiche Erscheinung Zeugnis davon ablegt, wessen Geistes Kind sie sind. Ungeschminkt, in braunen, ärmellosen, und sackähnlichen Gewändern gekleidet, drahtig schwarzes Haar aus ungewaschenen Achselhöhlen wuchernd.

Füße, die in ausgetretenen Birkenstocks stecken und deren rissige Hornhaut an zerfurchte Gletscherlandschaften erinnert. Ich sehe Euch an, wie Ihr Eure Kinderwagen mit den plärrenden Bälgern vor Euch her schiebt, selbstverständlich davon ausgehend, dass Euch der Sonderstatus der Hexen von Pregnant Hill zusteht.

Ihr seid erfüllt von der Arroganz der mit Muttermilch gefüllten Titten, die Ihr Euren verzogenen Bälgern auch in der überfüllten U Bahn in die hungrig nuckelnden Mäuler spritzt.

Was glotzt Ihr mich so an, ich bin eine Mutter aus Pregnant Hill, ich habe die Freiheit alles zu tun, was ich will, denn ich habe geworfen.

Und ich frage mich, wie muss der Mann sein, der sich überwunden hat, dieses in seiner Unscheinbarkeit abstoßende Wesen zu vögeln, dessen Spitze Nase weiter vorsticht, als ihre milchgefüllten Titten. An Waden und Knöcheln, die bleich, mit roten Pusteln bedeckt aus dem weiten Rock schauen, entdecke ich die haarigen Beweise, dass nicht jede Frau es für notwendig erachtet, sich Ihre Beine zu rasieren und ich verweigere den Bildern in meinem Kopf die Erlaubnis sich vorzustellen, wo die Haare noch unkontrolliert wuchern dürfen.

Allein der Versuch sich vorzustellen, jeden Tag neben einer solchen Kreatur zu erwachen, Tag für Tag mit der Unzulänglichkeit der menschlichen Natur konfrontiert zu werden, lässt mich erschaudern und ich verspüre einen überwältigenden Brechreiz.

Ich sehe Euch an und glaube Euren Geruch wahrzunehmen, Schweiß, der sich in Eurer schwarzen Achselbehaarung festgesetzt hat, parfümfreie Kernseife, damit nichts Eure natürliche Ausstrahlung verfremdet und nach Babyscheiße riechende Hände, die in ungeschicktem Verlangen nach meinem Schwanz tasten, und wieder wird mir schlecht.

Wie sieht in Gottes Namen der Mann aus, der sich von Eurer absurden Unattraktivität angezogen fühlt, der bereit ist, seinen Ekel zu überwinden, um sich in Euch zu vergnügen? Ist es überhaupt ein Vergnügen? Oder ist es mehr der auf die sexuelle Ebene verlagerte Geschlechterkampf, Euer Versuch, den Mann, der Euch mit seinem Schwanz penetriert, im Akt zu entmannen?

Natürlich wende ich mich auch an Euch Berliner Sommerfrauen, die entweder aufgrund ihrer Genetik oder auch ihres Fressverhaltens nicht mit der grazilen Zierlichkeit jener elfengleichen Geschöpfe gesegnet sind, die zunächst einen U Bahnwaggon und im Anschluss meine Träume mit mir teilen dürfen.

Ich wende mich an Euch, deren Beine weniger geeignet sind, zu erotischen Wünschen zu mutieren denn zu säulenhaften Monumenten der westlichen Ernährungskultur, geprägt von zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Fast Food.

Nicht jede Frau sollte ein enges T Shirt aus Elastan tragen, ganz besonders dann nicht, wenn das T Shirt nicht nur nicht den Bauch zu bändigen in der Lage ist, sondern darüber hinaus regelmäßig versucht den Fettmassen, die drohen die Fasern des Shirts zu sprengen, nach oben zu entkommen.

Nicht jedes Bein, rasiert oder nicht rasiert, sollte wirklich der ohnehin schon genug leidenden Männerwelt in einem kurzen Rock präsentiert werden und nicht jeder Arsch sollte mit Gewalt in eine enge Hose gepresst werden, um so zu verdeutlichen, dass selbst der sexieste String seinen Reiz zwischen diesen gigantischen Monumenten der fehlerhaften Selbsteinschätzung manch einer Frau komplett verliert.

Überhaupt, auch das möchte ich, stellvertretend für alle Männer Berlins, die mit einer gewissen Stilsicherheit die verschlungenen Wege des Lebens beschreiten, festhalten, Leggins sind in diesem Jahrhundert nicht unbedingt das Bekleidungsstück der ersten Wahl. Und was bei einer schlanken, zierlichen Frau in Verbindung mit einem kurzen Rock noch sexy wirken mag, verliert gemeinsam mit schwabbelnder Fettmasse und ausladenden Reiterhosenoberschenkeln jedweden, wie auch immer gearteten Reiz.

Liebe Berliner Sommerfrauen, um mich nicht weiter in magenbelastenden Details zu verlieren und Bilder heraufzubeschwören, die wirklich niemand braucht, will ich alles hier noch einmal zusammenfassen.

Ich bedanke mich bei Euch grazilen Wesen, die Ihr mit Euren mehr oder weniger offen, stets aber auffällig zur Schau gestellten Reizen, mir die gestrige Fahrt mit der U Bahn zu meinem Zahnarzt versüßt habt.

Und wirklich auffällig erschien mir, es waren zumeist Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, die außergewöhnlich sexy und gepflegt auftraten, die ihre langen schlanken Beine in besonders kurzen Röcken präsentierten und deren erotische Ausstrahlung beinahe körperlich greifbar war.

Insofern fühle ich mich den frühen Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, die die Tore dieses Landes für die ersten Gastarbeiter weit geöffnet haben, als Mann zu ganz besonderem Dank verpflichtet.

Danke Euch allen, denn ohne Euren grandiosen Einfall, diese Menschen nach Deutschland zu holen, Spanier, Italiener , Türken und welche Nationen sich auch immer noch angesprochen gefühlt haben mögen, hätten die blassen , langweilig grauen, zum Teil auch nur schwer ertragbar hässlichen, vorwiegend deutschen Frauen, das Erscheinungsbild des sommerlichen Berlins gestern klar dominiert.

Natürlich gab es auch sehr hübsche, scheinbar deutsche Mädchen, die mich gestern mit ihrem Anblick beglückten, doch das waren eindeutig Ausnahmen.

Und Euch, Ihr Euren Namen tanzenden, mit verkniffenem Mund und stierem Blick durch das sonnige Berlin hastenden Walldorffrauen, Ihr spätgebärenden Mütter vom Pregnant Hill, die glauben, mit Erreichen des Mutterstatus wäre auch die soziale Heiligsprechung verbunden, Euch bitte ich, schaltet erst Euer Hirn ein und wählt dann aus, womit Ihr die allgegenwärtige Öffentlichkeit zu quälen gedenkt.

Denkt an die zahllosen Provinztouristen aus Potsdam, Köln oder auch Hamburg und München, die sich einer nicht enden wollenden, mit neugierigen Augen die Straßen dieser einmaligen, wundervollen Stadt bestaunenden Schlange gleich, durch unsere geliebte Metropole wälzen.
Wollt Ihr wirklich, dass diese Menschen glauben, Ihr würdet für Berlin stehen, Ihr wärt die Frauen dieser Stadt?

Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Macht das Beste aus Euch. Zieht Euch an, unterstreicht, was gut an Euch ist und kaschiert, was zu Eurem Nachteil wäre.

Vor allem aber, beleidigt mit Eurem jetzigen Anblick nicht länger mein Auge, das sich so gern am Anblick der wunderschönen Berliner Sommerfrauen erfreut, die nur allzu selten deutscher Abstammung sind.

Das soll es dann für heute wirklich sein, werte Leserschaft.
Ich wünsche euch eine schöne, von erquickenden Träumen durchzogene Nacht.

Und wenn Euch mein Blog gefallen hat (oder auch nicht), gern dürft Ihr kommentieren oder auch abonnieren.

Euer Nighthunter

7.6.16 20:50

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


teufel1312 (14.6.16 17:45)
in Anbetracht das es auch viele ungepflegte fette Männer gibt und ich mich auch nicht für sehr schön halte(leichter Bauch)ist das starker Tobak.
Ich hoffe mal für Dich du bist ein George Clooney

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